VISION, ZIELE und Tübingen-STANDARD

mobilitätspolitische Vision, Ziele und Standard für Tübingen

Die folgenden vorläufige Vision und Ziele sind noch unter Bearbeitung. Sie werden unten ergänzt durch einen (technischen) Tübingen-Standard.

Kommentare dazu sind herzlich willkommen und können entweder per Email oder in diesem Google-Dokument hinterlassen werden.

Zum Entwurf unserer Unterschriftenliste.

VISION

Tübingen 2025 – aktiv unterwegs für mehr Lebensqualität, Sicherheit und Umweltschutz

Lebensqualität

Von der stark frequentierten Eberhardsbrücke, Tübingens zentraler Verkehrsschlagader, zu Fuß herunter auf die Plataneninsel zu gehen, den Blick auf die Neckarmauer und Hölderlinturm wenden, ist das, was schon früher und bis heute alle Besucher von Tübingen erleben können.

In der Zukunft wird Tübingen noch lebensfreundlicher gestaltet, mit neuen Fuß- und Radwegen und einer großen Radbrücke vom neu gestalteten Anlagenpark zum grünen Behördenviertel in der Konrad-Adenauer-Straße, mit mehr Platz in der Altstadt zum Verweilen, Spielen und Gehen. Auch die äußeren Stadtteile, wie WHO, werdensind mit modernen Radwegen und öffentlichem Nahverkehr bestens erschlossen. Auch dort ist eine Aufwertung der Aufenthaltsmöglichkeiten, sei es durch Sitzplätze im Freien, Cafés, Skateparks und Spielplätze spürbar. Unsere Stadt steht für ein urbanes Zusammenleben neuer, moderner Qualität, mit mehr Raum für Aufenthalt und Bewegung im Freien. Damit ist Tübingen im bundesdeutschen Vergleich ganz vorn dabei, was Investitionen und Verwirklichung von zukunftsfähiger Verkehrsentwicklung angeht. Diese hohe Wertschätzung des öffentlichen Raumes spiegelt sich in allen Ecken der Stadt wieder und trägt im täglichen Leben der Zufriedenheit von Jung und Alt bei. Flächen für effiziente und umweltschonende Mobilität bieten Raum für Geselligkeit, die das Leben aller bereichert. Wir leben in einer gesunden und ruhigen Stadt und atmen frische Luft. Nahezu alle Strecken werden zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. Die Menschen in Tübingen fühlen sich auf den Straßen und Plätzen wohl, die auch zum Verweilen einladen.            

Sicherheit

Durch sensible Verflechtung der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer kann die Sicherheit aller gewährleistet werden. Dazu gehört eine klare Zuteilung der Verkehrsflächen zur Nutzung entweder für öffentlichen und individuellen Verkehr . Wo genügend Raum vorhanden ist, werden die Verkehrsarten voneinander getrennt geführt. Kreuzungsbereiche werden intuitiv gestaltet und klar markiert und wo erforderlich, mit Lichtsignalanlagen versehen. Alle Altersgruppen sind sicher zu Fuß und mit dem Rad unterwegs – überall in Tübingen. Der starke Ausbau der Fuß- und Fahrradinfrastruktur ging zu Lasten des Pkw-Verkehrs, weil dieser die geringste Flächeneffizienz aufweist. Fast alle Kinder kommen mit dem Rad oder zu Fuß in die Schule. Denn ihre Eltern wissen: Das Leben und die Gesundheit ihrer Liebsten sind geschützt. Dazu tragen schuleigene und stadtbezogene Konzepte bei, die fortlaufend  den Entwicklungen der Stadtteile und den Bedürfnissen der jüngsten Verkehrsteilnehmer angepasst werden.

Umweltschutz

Im Straßenverkehr wird Tübingen Vorreiter beim Klimaschutz, einem Bereich, den endlich alle größeren bundesdeutschen Städte mit Energie und Entschiedenheit vorantreiben. Die verkehrsbedingten Umweltbelastungen sinken in Tübingen auf ein Minimum. Die Stadtverwaltung fördert gezielt und konsequent klimafreundliche Mobilität. Öffentliche Flächen werden vorwiegend solchen Verkehrsmitteln gewidmet, welche der Allgemeinheit nützen, und diese Verkehrsmittel gewinnen ihre Energie aus erneuerbaren Quellen. Dies macht es wiederum möglich, dass der Umweltverbund (aktiver und öffentlicher Verkehr) immer weiter ausgebaut werden kann und immer mehr Menschen diese Art der Fortbewegung als zuverlässiges Mobilitätsangebot wahrnehmen.

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7 Antworten auf „VISION, ZIELE und Tübingen-STANDARD“

SEHR gute Idee, diese Petition!
Ich habe bei Herrn Kerth schon SO oft auf Probleme hingewiesen und Verbesserungsvorschläge gemacht…: Das versickert alles, ohne daß sich etwas ändert!

Meine Idee: Wenn schon Fahrradstraße (an sich ja eine gute Sache!), warum haben dann an Kreuzungen (wie z. B. im Falle der die Fahrradstraße Christophstraße querenden Hechinger Straße) nicht die FAHRRÄDER (!) die Ampel auf Grün und die Autos in der Hechinger Straße müssen das Grün über eine Induktionsschleife anfordern?!?

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Anderes Problem: Die 5-m-Regel für das Parken im Bereich von Kreuzungen (wie ja leider das Falschparken insgesamt… 🙁) wird in Tübingen de facto NICHT geahndet.
Für Fahrradfahrer stellt das eine EXTREME Gefahr dar, weil der Verkehr durch die bis an die Kreuzung heran parkenden Fahrzeuge nicht gesehen werden kann. Und Fahrradfahrer ziehen bei der Kollision eben nun einfach den kürzeren! 🙁🙁
Beispiele:
– Kreuzung Christophstraße/Eberhardstraße (beides übrigens „Fahrradstraßen“): Da ist das Anwohner-/Parkscheinparken bis fast direkt an die Kreuzung heran erlaubt. Und oft steht da auch noch ein großer VW-Bus! Aus der Christophstraße kommend, hat man als Fahrradfahrer KEINE Chance, den aus der Eberhardstraße vom Sternplatz her kommenden Autoverkehr einzusehen! Es ist fast wie russisches Roulette!
– Kreuzung Marienburger Straße/Eisenhutstraße (eine SEHR stark von Schülerinnen und Schülern mit dem Fahrrad befahrene Route!): Hier parken die Autos in der Eisenhutstraße nicht selten bis fast in die Kreuzung hinein. Das Problem ist dasselbe wie oben geschildert.
Auch das wurde bereits mehrfach beim Straßenverkehrsamt moniert, und vor kurzem hatte ich sogar eine Begehung mit Herrn Kerth…: Getan hat sich bisher… – nichts! 🙁

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Rückmeldung von der Fachabteilung Verkehrsrecht und Ordnungswidrigkeiten:

„Die angesprochene 5 Meter Regel wird ebenso kontrolliert wie auch das Falschparken.
Unsere Mitarbeiter bemühen sich täglich, Verstöße gegen die Vorschriften der StVO zu ahnden. Leider gelingt dies aber nicht an sieben tagen in der Woche rund um die Uhr. Dafür muss ich um Verständnis werben.“

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Ich bin eine absolut überzeugte Anhängerin der Verkehrswende hin zu wenig bis keinem PKW Verkehr in der Stadt. Dabei sollte aber auch die Peripherie Tübingens nicht vergessen werden. Ich wohne auf dem Ammerhof und beobachte täglich dem PKW Verkehr auf Rad- und Landwirtschaftswegen im Ammertal. Besonders zu den Stoßzeiten. Autofahrende bringen, um den Stau vor Unterjesingen zu umgehen, Radfahrende und FussgängerInnen in Bedrängnis. Es kommt regelmäßig zu aggressiven Auseinandersetzungen und Beschimpfungen. Schon hier ist das Auto das Problem bzw. deren FahrerInnen. Auch hier sind Menschen nicht sicher!!!!

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Hallo, Frau Pitzler,

uff, das ist ja dreist und fahrlässig in einem!
Ich würde diese Leute ja, ohne mit der Wimper zu zucken, sofort anzeigen! Kurzes Photo mit dem Mobili und ab in K.-Adenauer-Str.!

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